Die Stadt Winterthur hat mit dem «WinLab» die zweite Eingaberunde für Projektideen gestartet. Gesucht sind Projekte, die zur zukunftsfähigen Entwicklung der Stadt beitragen und konkrete Wirkung für Bevölkerung, Umwelt oder Wirtschaft entfalten. Unternehmen, Hochschulen, Vereine und weitere Organisationen können ihre Ideen noch bis zum 31. Mai 2026 einreichen und gemeinsam mit der Stadt weiterentwickeln.
Die Stadt Winterthur öffnet erneut den Innovationsprozess: Mit dem «WinLab» startet die nächste Eingaberunde für Projektideen. Unternehmen, Hochschulen, Vereine und weitere Organisationen können ihre Ideen noch bis zum 31. Mai 2026 einreichen und gemeinsam mit der Stadt weiterentwickeln.
Das WinLab ist Teil der Smart City Strategie 2030 und schafft einen offenen Rahmen für kollaborative Innovation. Ideen sollen früh eingebracht, mit Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft geschärft und anschliessend in realen Umgebungen getestet werden. Im Zentrum stehen Projekte, die zur zukunftsfähigen Entwicklung Winterthurs beitragen – praxisnah, wirkungsorientiert und mit konkretem Mehrwert für Stadt, Bevölkerung, Wirtschaft oder Umwelt.
Erfolgreicher Auftakt zeigt grosses Interesse
Dass das Modell auf Resonanz stösst, zeigt der erste Förderzyklus: Über 30 Projektideen wurden eingereicht. Drei davon wurden zur Förderung ausgewählt und werden nun gemeinsam mit der Stadt Winterthur weiterverfolgt.
Mit GeoGPT entsteht ein sprachgesteuertes KI-Tool für die Stadtkarte. Die Anwendung soll es ermöglichen, Fragen zu Geodaten in Alltagssprache zu stellen und direkt verständliche Karten sowie Auswertungen zu erhalten. Damit wird der Zugang zu städtischen Daten vereinfacht und eine Grundlage für künftige Anwendungen geschaffen – auch für Bevölkerung und Unternehmen.
Green Metrics verfolgt einen datenbasierten Ansatz für mehr Stadtgrün. Das Projekt orientiert sich am 3-30-300-Prinzip: Jede Person soll mindestens drei Bäume sehen, Quartiere sollen mindestens 30 Prozent Baumkronenbedeckung aufweisen und ein hochwertiger Grünraum soll in maximal 300 Metern erreichbar sein. Kern des Projekts ist ein GIS-basierter Urban Twin, der Daten zu Bäumen, Grünflächen und Versiegelung integriert und so Analysen, Simulationen und gezielte Investitionsentscheide ermöglicht.
Das Projekt Bevölkerungsnetz Luftqualität Winterthur setzt auf kostengünstige, mobile Sensoren zur Messung der Luftqualität. Diese werden in einem Pilotbetrieb auf Stadtbussen installiert, um Daten zur Luftqualität im Stadtraum zu sammeln. Ziel ist es, das Potenzial für eine flächendeckende Luftqualitätskarte und eine Echtzeit-Heatmap zu prüfen.
Innovation gemeinsam weiterdenken
Für den Technopark Winterthur ist das WinLab ein starkes Beispiel dafür, wie Innovation im regionalen Ökosystem entstehen kann: offen, kollaborativ und anwendungsorientiert. Wenn Stadt, Unternehmen, Hochschulen und engagierte Organisationen zusammenarbeiten, entstehen Lösungen, die nicht nur technologisch spannend sind, sondern auch konkrete Wirkung im Alltag entfalten können.
Weitere Informationen zur Eingabe, den Förderbedingungen und den gesuchten Themenfeldern finden sich auf der Plattform der Stadt Winterthur: