An der Generalversammlung vom 23. Mai 2019 haben die Aktionäre der Technopark Winterthur AG mit der Wahl von drei neuen Verwaltungsratsmitgliedern für eine Verjüngung und Diversifizierung des Gremiums gesorgt.
«Die Wahl von drei jungen VR-Mitgliedern soll dazu beitragen, dass sich das Konzept Technopark Winterthur weiterentwickelt und auch die weibliche Sichtweise einfliesst», so Hans-Walter Schläpfer, Präsident der Technopark Winterthur AG. Ab sofort neu im Verwaltungsrat sind Bettina Furrer, Judith Maag und Dominik Uhlmann. Zurückgetreten ist Peter Widmer, Verwaltungsratspräsident der Optimo Group.
An der Generalversammlung vom 23. Mai 2019 sind neu in den Verwaltungsrat gewählt worden:
Von links nach rechts: Walter Looser, Ronald Kundert, Jürg Bischofberger, Bettina Furrer, Hans-Walter Schläpfer, Peter Widmer, Judith Maag, Dominik Uhlmann, Jean-Marc Piveteau, Michael Künzle, Thomas Schumann, Christian Modl
In seiner Medienmitteilung anlässlich der Generalversammlung berichtet der Technopark Winterthur zudem über den Stand der Umsetzung der vor einem Jahr überarbeiteten Strategie. 2018 sind sieben neue Startups eingezogen und viele bereits eingemietete Jungunternehmen deutlich gewachsen. Einige reifere Startups sind ausgezogen, bleiben aber im Wirtschaftsraum Winterthur. So entstand Platz, um neue Startups aufzunehmen. Zahlreiche Awards und zugesprochene Fördergelder zeugen vom Potenzial der Technopark-Mieter.
Immer willkommen bei Startups sind günstige Mietzinse. 2018 haben Startups im Technopark von Mietzinsreduktionen in der Höhe von 42’000 Franken profitiert. Ebenso wichtig ist Networking: Im Jahr 2018 fanden total beinahe 200 Veranstaltungen am Technopark statt. Viele davon für und mit Startups. Ein Novum in diesem Frühling: Ein Informationsanlass für Personen, die interessiert sind, Risikokapital zu investieren, und darauffolgend ein Auftritt von acht attraktiven Startups, die Risikokapital suchen. Im Runway Startup Incubator, der «Startrampe» für Startup-Gründerinnen und -Gründer in der Anfangsphase, waren 2018 zwölf Projekte aktiv. «Aus einigen der Ideen sind inzwischen erfolgreiche Unternehmen geworden, so lohnt sich der Beitrag, den ZHAW, ZKB und Technopark für den Runway leisten», ist Thomas Schumann, Geschäftsleiter des Technoparks, überzeugt.
Der Technopark Winterthur hat sich inzwischen als Drehscheibe für Startups aus der ganzen Region einen guten Namen erarbeitet. Er unterstützt dabei oft die Aktivitäten anderer engagierter Organisationen mit Geld und Eigenleistung. Zum Beispiel den Entrepreneur Club Winterthur, der die «Startup Night» und den «Hack Winterthur» organisiert. Oder die ZHAW, die die «Startup Challenge» lanciert hat, bei dem Studierende der ZHAW ihr Startup-Projekt entwickeln und in einem Wettbewerb präsentieren. Oder die private Firma Startups.ch, die regelmässig Kurse für gründungsinteressierte Personen veranstaltet. «Alle diese Unterstützung bewältigen wir aus eigener Kraft und belegen so, dass auch der Technopark unternehmerisch arbeitet», sagt Schumann nicht ohne Stolz.